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Exkursion

Bus

 

Der Freundschaftskreis fährt seit vielen Jahrzehnten einmal jährlich im September oder Oktober zur sogenannten Herbstexkursion in eine ausgewählte Region Frankreichs. Die Fahrten werden von Herrn Helbach geplant und organisiert. Sie sind nicht gewinnorientiert und deshalb vergleichsweise preisgünstig. Welche Regionen das bisher waren, können Sie hier einsehen. Diese Reisen finden nur mit Mitgliedern der deutschen Seite statt, sie sind nicht verbunden mit einem Besuch in Cercy. Allerdings kommt es häufig vor, dass Mitglieder aus Cercy eigens anreisen, wenn wir uns in ihrer Nähe aufhalten, um dann den Abend mit uns zu verbringen.

Die Herbstexkursionen sind in erster Linie Studienfahrten, in deren Verlauf man die Geographie, Geschichte, Sehenswürdigkeiten und die regionale Küche kennenlernen kann. Deshalb erhält jeder Teilnehmer einen von Herrn Helbach hergestellten ausführlichen Reiseführer. Nach Möglichkeit wird ein zentrales Hotel gebucht, von dem aus Tagesfahrten unternommen werden. Ein Tag Auszeit im Hotel ist deshalb meist kein Problem. Frühstück und ein einheitliches Drei-Gänge-Menü am Abend sind im Reisepreis inbegriffen.

Bei Stadtbesichtigungen werden ab und an regionale Städteführer gebucht, in anderen Fällen erhalten die Teilnehmer Hinweise zu den Sehenswürdigkeiten, einen Stadtplan und haben dann die freie Auswahl, wie sie ihren Tag verbringen möchten. Das gibt auch Zeit, zum Beispiel einmal nach Herzenslust französisch essen zu gehen.

 

Unsere Herbstexkursion 2019 führt ins Périgord (26.9. - 3.10.2020)

 

Kosten 750 Euro im Doppelzimmer, im Einzelzimmer 900 Euro

 

Donnerstag

Anreise Vallendar - Bourges

Freitag

Vormittags Bourges, durch das Périgord Vert über Oradour sur Glane nach Périgueux

Samstag

Périgueux (Périgord Blanc)

Sonntag

 Bordeaux

Montag

 Périgord Pourpre, Bergerac, Chateau Monbazillac

Dienstag

Périgord Noir, Sarlat-la-Canéda, Domme, La Roque Gageac, Rocamadour

Mittwoch

Périgeux - Paray-le-Monial, Lascaux IV

Donnerstag Paray-le-Monial - Vallendar

Das Périgord wird heute in mehrere Gegenden unterteilt, die aus touristischen und historischen Gründen benannt wurden und nur für das Département Dordogne verwendet werden:

Das Périgord Vert (grünes Périgord) liegt im hügeligen, waldreichen Norden, der bereits klimatische Ähnlichkeit mit dem raueren, feuchten Klima des angrenzenden Limousin hat.

Das Périgord Blanc (weißes Périgord) bildet einen breiten, von West nach Ost verlaufenden Streifen durch das Zentrum mit der Hauptstadt Périgueux.

Das Périgord Noir (schwarzes Périgord) bildet den Südosten mit der Stadt Sarlat-la-Canéda und ist mit dichten, dunklen Eichen- und Pinienwäldern bestanden.

Das Périgord Pourpre (purpurnes Périgord) im Südwesten um die Stadt Bergerac ist Hauptanbaugebiet des Weins.

 

Das Périgord gehört fast ausschließlich zum Einzugsgebiet der Gironde und wird von mehreren Flüssen durchzogen, von denen die Dordogne der größte ist und daher dem Département den Namen gegeben hat.

 

Aufgrund der außergewöhnlichen Güte seiner landwirtschaftlichen Produkte ist das Périgord seit Langem für seine Küche bekannt, die nicht zu den raffiniertesten, wohl aber zu den schmackhaftesten von ganz Frankreich zählt. Sie basiert auf der Verwendung von Enten- und Gänsefett, sparsam, aber effektiv eingesetzten Kräutern und Gewürzen und der Betonung des Eigengeschmacks der Zutaten.

 

Die bei weitem teuerste und edelste Spezialität des Périgord sind die Schwarzen Trüffeln, die in jeder denkbaren Weise in der Küche verwendet werden – sei es in einem einfachen Omelett, in Scheiben geschnitten als Zugabe in Fleisch- und Leberpasteten, in Soßen oder geraspelt auf Fleisch- und Kartoffelspeisen.