Impressionen

Herbstexkursion 2016

Die Vulkanlandschaft der Auvergne


Acht Tage lang erkundete die Reisegruppe eine erdgeschichtlich bedeutende Naturlandschaft  mit mehr als 200 vulkanischen Erscheinungen, sehenswerten alten Dörfern, zahlreichen berühmten Kirchen und Kathedralen.
Die meister Kirchen der Region, oft in kleinen Dörfern gelegen, verdanken ihre Entstehung der Pilger auf dem Jakobsweg.
In n Clermont-Ferrand, der Hauptstadt der Auvergne, war die Gruppe in einem Spitzenhotel mitten in der Altstadt untergebracht. Von hier erfolgten die Tagesexkursionen. Zunächst stand die interessante Bischofsstadt mit ihren zahlreichen Kirchen auf dem Programm.
Zahlreiche Kurorte mit Heilquellen verdanken ihre Bedeutung dem Vulkanismus der Region. Weltweit bekannt ist Vichy.
Der wuchtige Puy-de-Dôme mit einer Höhe von 1465 m ist nicht der höchste Vulkan der Region. Aber bereits in vorgeschichtlicher Zeit war er ein Heiligtum der Kelten. Orival (heute nur 230 Einwohner), nach Clermont der wichtigste Wallfahrtsort der Auvergne, war bereits ab dem 6. Jahrhundert ein viel besuchter Pilgerort. Nicht weniger bedeutend war der Ort St-Nectaire. Die romanische Kirche des Priorates (1160) gehört zu den besonderen Bauwerken in der Auvergne.
Ein kurzer Besuch der Niederwerther Partnergemeinde Pontaumur stand ebenfalls auf dem Programm. Den Gästen vom Rhein wurde in der Dorfkirche ein Konzert mit Werken von Bach geboten.
Die Rückreise erfolgte über die Stadt Pérouges, deren Stadtbild als Kulisse für zahlreiche Historienfilme diente (etwa „Die Musketiere). Seit dem Mittelalter hat sich das Ortsbild äußerlich kaum. Über Briou mit seiner beeindruckenden Kirche aus dem Übergang der Spätgotik zur Renaissance und die Weinstadt Beaune ging es zurück nach Vallendar.