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Freundschaftskreis Vallendar Cercy-la-Tour

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Wappen Vallendar UnterzeichnungEnthüllung des WegweisersSchild CercyErste Gäste Wappen Cercy-la-Tour

Zur Geschichte der Freundschaft

1973 beauftragte die Junge Union Vallendar Wolfgang Helbach mit der Suche nach einer geeigneten Gemeinde für eine Städtepartnerschaft. Im Oktober kam es zu ersten persönlichen Kontakten mit Cercy-la-Tour. Pierre Charleuf, Bürgermeister der burgundischen Stadt Cercy-la-Tour. So ganz war zu dieser Zeit der Gedanke der „Erbfeindschaft” in beiden Ländern noch nicht verschwunden. Mehrere Briefe und Gespräche folgten, bis am 23. April 1975 eine Delegation aus Cercy-la-Tour ihren Besuch am Rhein ankündigte. Angeführt von Bürgermeister Charleuf kamen vom 1. bis 3. Mai sieben Personen nach Vallendar, unter ihnen Bernard Auguste (heute noch Schriftführer des Freundschaftskreises in Cercy) als Dolmetscher. Die Franzosen waren von Vallendar und seiner Region begeistert.UnterzeichnungBei einer Burgundexkursion Mitte Juni wurde ein Gegenbesuch in Cercy-la-Tour eingeschoben. Der Reisegruppe gehörten auch Bürgermeister Toni Kahl und einige Ratsmitglieder wie Heinrich Fölbach, Regina Dick und Karl Staudt an. Die Vallendarer waren nicht weniger angetan von der Gastlichkeit ihrer möglichen Partner wie vorher die Franzosen am Rhein. Der Freundschaftskreis um die Städtepartnerschaft zwischen Cercy-la-Tour im französischen Burgund und Vallendar bei Koblenz am Rhein wurde am 14. Januar 1976 gegründet. Erste Ergebnisse der Kontakte waren bereits im Oktober und Dezember des gleichen Jahres je eine gemeinsame Kunstausstellung mit Künstlern aus beiden Regionen, zunächst in Cercy-la-Tour, dann in der Sparkasse Vallendar. Im Anschluss an einen Diavortrag von Wolfgang Helbach kam es dann zur Gründung der „Amicale Freundschaftskreis Vallendar/Cercy-la-Tour”. Nur zwei Tage später schlossen sich einige Bürger aus der Partnerstadt zum „Cercle d'Amitiés” zusammen. Bis zur offiziellen Partnerschaft am 4. Juli 1977 vergingen dann noch einige Monate intensiver Kontakte. Der Verein umfasst auf deutscher Seite mittlerweile 220 Familien- und Einzelmitgliedschaften.

Burgund liegt nordöstlich der Mitte Frankreichs. Mit rund 1,6 Mio. Einwohnern hat Burgund deutlich weniger Bewohner, aber eine Fläche, die mehr als anderthalbmal so groß ist wie die von Rheinland-Pfalz.
Neben seiner ereignisreichen Geschichte und seiner schönen Landschaft ist Burgund vor allem für seine landwirtschaftlichen Produkte wie Senf, Geflügel und Rindfleisch bekannt.

Die Weinanbaugebiete Burgunds sind mindestens ebenso bedeutend wie die von Rheinland-Pfalz.

 

Als Rheinland-Pfalz und Burgund 1962 ihre Partnerschaft besiegelten, war dies die erste zwischen einem deutschen Land und einer französischen Region. Sie entstand noch im Jahr vor dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, dem „Elysée-Vertrag“.
Die Partnerschaft mit Burgund zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielzahl von intensiven Kontakten und Kooperationsprojekten aus.